Blüten ohne Ende – Dauerblüher für Beet und Balkon

Blüten ohne Ende – Diese Stauden bringen lange Zeit Farbe in den Garten

Wer träumt nicht von einem Garten, der vom Frühsommer bis in den Herbst hinein in voller Blüte steht? Während viele Stauden nach wenigen Wochen verblüht sind, gibt es wahre Ausnahmetalente: Dauerblüher. Sie bilden über viele Monate hinweg immer wieder neue Blüten und sorgen für Farbe, Leben und eine zuverlässige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Mädchenauge (Coreopsis)

Das Großblütige Mädchenauge gehört zu den beliebtesten Dauerblühern überhaupt. Besonders die Sorte „Early Sunrise“ begeistert mit ihren leuchtend gelben, halbgefüllten Blüten.

Blütezeit: Juni bis November
Standort: sonnig, humoser und nährstoffreicher Boden

An einem sonnigen Standort entwickelt die Staude unermüdlich neue Blüten. Sie wird etwa 45 Zentimeter hoch und eignet sich hervorragend für Staudenbeete sowie als langlebige Schnittblume.

Prachtkerze (Gaura)

Kaum eine Staude wirkt so leicht und elegant wie die Prachtkerze. Ihre schmetterlingsähnlichen weißen oder rosafarbenen Blüten schweben den ganzen Sommer über an filigranen Trieben.

Blütezeit: Juli bis Oktober
Standort: sonnig, sandig und durchlässig

Sie liebt sonnige, warme Standorte und eher magere, gut durchlässige Böden. Besonders schön wirkt sie zwischen Gräsern oder in modernen Naturgärten.

Duftnessel (Agastache)

Die Duftnessel verbindet Schönheit mit Nutzen. Ihre violetten Blüten erscheinen über viele Wochen und verströmen zusammen mit dem aromatischen Laub einen angenehmen Duft.

Blütezeit: Juli bis Oktober
Standort: vollsonnig, trocken bis mäßig trocken

Kaum eine Staude wird während der Blüte häufiger von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen besucht.

Storchschnabel „Rozanne“ (Geranium)

Wenn es um Dauerblüher geht, führt kaum ein Weg am Storchschnabel „Rozanne“ vorbei. Er gilt zu Recht als einer der besten Dauerblüher überhaupt.

Blütezeit: Mai bis zum ersten Frost

Seine großen violettblauen Blüten erscheinen nahezu ununterbrochen und bilden dichte Blütenteppiche. Besonders wohl fühlt sich „Rozanne“ im Halbschatten, kommt aber auch mit sonnigen Standorten zurecht.

Steppensalbei (Salvia)

Mit seinen kräftig violetten Blüten setzt der Steppensalbei wunderschöne Farbakzente. Schneiden Sie ihn nach der ersten Blüte zurück, bedankt er sich oft mit einer zweiten Blütenwelle.

Skabiose

Die Skabiose gehört zu den unkompliziertesten Stauden für naturnahe Gärten.

Blütezeit: Mai bis zum Frost

Ihre filigranen Blüten in Rosa, Hellblau oder Creme sind wahre Magneten für Bienen und Schmetterlinge. Gleichzeitig ist sie ausgesprochen trockenheitsverträglich. Ein gelegentlicher Rückschnitt sorgt für noch mehr Blüten.

Purpur‑Sonnenhut (Echinacea)

Zwar zählt der Purpur-Sonnenhut nicht zu den klassischen Dauerblühern, doch seine imposanten Blüten dürfen in keinem Sommerbeet fehlen.

Blütezeit: Juli bis September

Nach der Blüte schmücken die dekorativen Samenstände den Garten bis weit in den Winter hinein und dienen vielen Vögeln als Nahrungsquelle.

Katzenminze (Nepeta)

Katzenminze begeistert gleich mehrfach: Sie blüht besonders lange, duftet angenehm und verträgt Hitze sowie Trockenheit hervorragend.

Blütezeit: Mai bis September

Mit einem Rückschnitt nach der ersten Blüte erscheint häufig schon wenige Wochen später eine zweite Blütenwelle.

Schafgarbe (Achillea)

Die Schafgarbe ist eine robuste Wildstaude mit langer Blütezeit. Sie ist bienenfreundlich, trockenheitsverträglich, duftend und schnittgeeignet.

Ihre flachen Blütendolden passen hervorragend in Naturgärten und Präriebeete.

Sonnenbraut (Helenium)

Die Sonnenbraut bringt den Sommer ins Beet. Ihre warmen Gelb-, Orange- und Rottöne leuchten schon von Weitem.

Blütezeit: Juli bis September

Besonders schön wirkt sie zusammen mit Gräsern, Sonnenhut oder Astern.

Blauraute (Perovskia)

Mit ihren silbergrauen Trieben und den unzähligen blauvioletten Blüten sorgt dieser Halbstrauch bis in den Herbst hinein für mediterranes Flair.

Standort: sonnig, trocken und gut durchlässig

Die Blauraute liebt trockene, sonnige Standorte und zieht während der gesamten Blütezeit unzählige Bienen und Hummeln an.

So verlängern Sie die Blütezeit

Mit wenigen Pflegemaßnahmen können Sie die Blütezeit vieler Stauden deutlich verlängern:

  • Verblühte Blüten regelmäßig entfernen.
  • Im Frühjahr etwas Kompost geben.
  • Nur bei längerer Trockenheit gründlich gießen.
  • Stark wachsende Arten nach der ersten Blüte leicht zurückschneiden.
  • Auf einen sonnigen Standort achten.

Weitere Gartentipps

Roter Ahorn im Herbst – Gartenmonat Oktober

Wichtig im Oktober

Pflanzen, pflegen, ernten, aufräumen mit Augenmaß: Was im Oktober im Garten ansteht – und wie Sie ihn fit für den Winter und den nächsten Frühling machen.

All Artikel ansehen