Unerwünschte Fassadenbegrünung nachhaltig entfernen
Fassadenbegrünung entfernen in Berlin – fachgerechte Entfernung
Manchmal ist es erforderlich die liebgewonnene Fassadenbegrünung zu entfernen. Auch wenn verschiedene Vögel vom Bewuchs sehr angetan sind.
Er diente ihnen als Schutz vor Wind und Wetter, als Nist- und Futterparadies. Vielfältige Ursachen können dafürsprechen, den Fassadenbewuchs von der Hauswand zu entfernen. In diesem Fall sollte die Fassade gedämmt werden, vor Beginn der Arbeiten wurde ein ökologisches / ornithologisches Gutachten erstellt. Die Arbeiten wurden außerhalb der Vogelschutzzeit unter Aufsicht eines Ornithologen ausgeführt. An dieser Wand waren die Fugen nicht mehr intakt.
Hier haben sich die Haftwurzeln besonders gut fixieren können. Aus den Trieben wuchsen Wurzeln tief in das Mauerwerk, die zu erheblichen Schäden geführt haben. Efeu bildet nicht nur Wurzelwerk, um sich im Boden zu verankern, es bildet zusätzlich Haftwurzeln, die sich an einem geeigneten Untergrund anheften.
Bauschäden durch Efeu und andere Kletterpflanzen
- Putz und Mauerwerk können Schaden nehmen.
- Selbsterklimmer wie Efeu und wilder Wein suchen Spalten und Ritzen in der Fassade, die zu Schäden führen können.
- Nicht selten führt es zu Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzforderungen durch den Nachbarbewuchs.
Der Eigentümer des Grundstücks, auf dem sich die Rankpflanze befindet, ist auch grundsätzlich für Schäden verantwortlich, die einem Dritten durch den Fassadenbewuchs zugefügt wurden.
Kletterpflanzen nach Berankungskriterien
Selbstklimmer sind Pflanzen, die mit Haftorganen die Fassaden selbst erklimmen. Das sind Efeu, Kletterhortensie, einige Sorten der Klettertrompeten, wilder Wein.
Starkschlinger
Schlingende Pflanzen mit starkem Wuchs / Dickenwachstum (Blauregen, Knöterich, Baumwürger), diese benötigen in der Regel eine Rankhilfe.
Die Vorteile einer Fassadenbegrünung
Eine Wandbegrünung außen am Haus ist ein echter Blickfang. Eine vertikale Fassadenbegrünung dient zur Beschattung der Gebäudehülle in den heißen Sommertagen. Fassadenbegrünung wirkt sich positiv auf das Klima aus, bietet Lebensraum für viele Tiere und schützt die Außenhaut eines Gebäudes vor Witterungseinflüssen und Extremwetterereignissen wie Schlagregen oder Hagel.
Nachteile einer Fassadenbegrünung
Die Nachteile bei einer wandgebundenen Fassadenbegrünung sind die vergleichsweise hohen Investitionskosten und der erhöhte Pflegeaufwand für eine professionelle Fassadenbegrünung. Weitere Nachteile treten vor allem dann auf, wenn eine Begrünung wieder entfernt werden soll. Dann können Pflanzenreste und Druckstellen an der Wand verbleiben und dabei Schäden an der Fassade verursachen.

Rank- und Kletterpflanzen werden gern als Sichtschutz oder Fassadenbegrünung gepflanzt. Dies führt häufig zu nachbarschaftsrechtlichen Problemen. Rankpflanzen wie wilder Wein, die an der Gebäudegrenze einer Nachbarwand emporranken, führen zu einer Beeinträchtigung des Gebäudeeigentums des Nachbarn.
Eine Pflicht Ihres Nachbarn zur Kontrolle und Beschneidung des fremden wilden Weins zur Vermeidung von Schäden und Beeinträchtigungen besteht nicht.
Dazu müssen noch nicht einmal Schäden an Fassaden eingetreten sein. Es reicht bereits aus, wenn z. B. ein wilder Wein an den Fassaden der Grenzwände der Baulichkeiten des Nachbarn hochrankt und sich dort mittels so genannter „Saug-Füße“ festgesetzt hat. Diese hinterlassen auf der Fassade und anderen Oberflächen Abdrücke, die sehr schwer und ohne Beschädigung der Oberflächen nicht zu entfernen sind.
Das Hochwachsen des „wilden Weins“ an den zum Nachbarn gehörenden Wänden seiner Baulichkeiten stellt einen Eingriff in das Eigentum dar. Eigentumsbeeinträchtigung im Sinne von § 1004 Absatz 1 Satz 1 BGB ist nämlich jeder dem Eigentum im Sinne von § 903 BGB widersprechende Eingriff in die rechtliche oder tatsächliche Herrschaftsmacht des Eigentümers. Hier kommt es auch nicht auf einen konkreten Schaden oder eine tatsächliche Einwirkung auf die Sachsubstanz an.
Aus diesem Grunde kann der Nachbar vom Eigentümer der Rankpflanze auch die Beseitigung der Ranken des wilden Weins und der sehr aufwendig zu beseitigenden abgesetzten Saugfüße an der Fassade bzw. Mauer verlangen.
Bodengebundene Fassadenbegrünung
Die einfachste und häufigste Fassadenbegrünung ist die bodengebundene Bepflanzung. Bei dieser Bepflanzung werden die Pflanzen im Boden oder in Pflanzkübeln vor der Hauswand eingepflanzt, dies ist unkompliziert und kostengünstig mit selbsterklimmenden Pflanzen umzusetzen.
Fassadengebundene Begrünungssysteme
Fassadengebundene Begrünung – Vertikalbegrünung – benötigt keinen Bodenanschluss und eignet sich daher besonders für beengte und versiegelte innerstädtische Bereiche. Die Vertikalbegrünung schafft schnelle und imposante Wandbegrünung und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten durch eine Vielzahl von geeigneten Pflanzen. Da die Pflanzen hier regelmäßig mit Wasser und Nährstoffen über eine automatische Anlage versorgt werden müssen, ist die wandgebundene Variante teurer und pflegeintensiver.
Dauerhafte Lösungen gegen unerwünschte Fassadenbegrünung
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