Wassergebundene Wege - lange Tradition im Garten- und Landschaftsbau

Wassergebundene Wege haben schon lange Tradition im Garten- und Landschaftsbau und der Gestaltung von Wegen in Gärten und Parkanlagen.

Die wassergebundene Wegedecke gehört zu den wasserdurchlässigen Wegeformen. Das Belagsmaterial ist sehr weich und angenehm zu begehen. Sie ist auch als Splitt- und Kiesweg bekannt. Nachteilig ist die gelegentliche Auswaschung bei starken Regenfällen und der Bewuchs mit Unkräutern. Hier Bedarf es gelegentlich Handlungsbedarf. Die Randeinfassung besteht in der Regel aus einer einzeiligen Pflasterreihen (Läuferzeile), die man in Beton verlegt. Alternativ können auch andere Einfassungen aus nicht rostenden Blechbändern benutzt werden.

Die wassergebundene Wegedecke kann als Wegeverbindung, aber auch als kleiner Platz angelegt werden.

Mit ihrer individuellen Formbarkeit und Material kann Sie zu einer ästhetischen Bereicherung führen. Ein weiterer Vorteil, die wassergebundene Wegedecke ist kostengünstiger als die Konkurrenzbauweisen.

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Der Einbau wassergebundener Wegdecken ist auf einer Tragschicht aus Schotter ab einer Einbaustärke von 20cm möglich. Anschließend folgt die Deckschicht aus Wegelith oder einer Deckschicht Ihrer Wahl. Die Einbaustärke sollte 7-10cm betragen. Um die Verzahnung der unterschiedlichen Schichten zu verbessern ist diese sorgfältig zu verdichten. Zum Ableiten von Starkregen und Vermeidung von Pfützen ist ein Dachgefälle von der Wegemitte zum linken und rechten Rand mit ca. 2% auszubilden.